Fairen Handel - wer macht ihn?

 

Im fairen Handel sind unterschiedliche Akteure aktiv.
Entlang der Handelskette sind das:
Im Süden die Kleinproduzenten und Arbeiter:
Um die Verbesserung ihrer Lebens- und Arbeitsbedingungen geht es im fairen Handel.
Importeure kaufen zu fairen Bedingungen die Produkte von den Produzenten. Dabei handelt es sich um Fair-Handels-Importeure wie die gepa, el puente oder dwp.
Um den Produzenten faire Preise zu garantieren, den Konsumenten jedoch Produkte zu angemessenen Preisen anbieten zu können, wird im Fairen Handel die Anzahl der Zwischenhändler möglichst gering gehalten.
Auch werden meist geringere Handelsspannen einkalkuliert. Damit ein möglichst großer Anteil der Verkaufseinnahmen den Produzenten zugute kommt, wird ebenfalls versucht die Vertriebskosten zu minimieren.

Die Siegelorganisation Transfair vergibt das Fairtradesiegel für fair gehandelte Produkte, wenn die Fairtrade-Standarts für dieses spezifische Produkt entlang der Handelskette eingehalten werden.

Der Vertrieb in Deutschland erfolgt über die Weltläden als den Fachgeschäften des Fairen Handels sowie über den konventionellen Einzelhandel.

Im Nürtinger Weltladen arbeiten die meisten Mitarbeiterinnen ehrenamtlich. Zu ihrer Unterstützung sind zwei Mitarbeiterinnen hauptamtlich angestellt.

 

Und noch etwas:

Auch bei uns im Norden gibt es Produzenten, die aus sozialen Gründen unterstützt werden:.

Im Nürtinger Weltladen sind dies zum Beispiel das "Nudelhaus" in Trossingen. Es ist ein Projekt zur Beschäftigung von Menschen mit psychischen oder sozialen Schwierigkeiten und liefert uns Teigwaren im italienischen Stil.