Spendenbarometer

 

Seit Bestehen des Weltlades (1998) hat der Verein insgesamt 40 295,55 € für diverse Projekte gespendet.

 

2016

 

3 ha Regenwald gerettet

Eine-Welt-Gruppe-Nürtingen e.V. schließt Weihnachtsspendenaktion und dankt allen Gebern

Regenwald und den Lebensraum der Indios erhalten war das Motto der Weihnachtsspendenaktion. Viele Kunden des Nürtinger Weltladens haben die Aktion unterstützt, die dem Verein „Rettet den Regenwald“ gewidmet war. Der Verein kämpft mit den Bewohnern des Urwalddorfs Tamshiyacu um ein Leben im Einklang mit ihrer natürlichen Umgebung, dem Regenwald. An dessen Rändern pflanzen die Indios seit Generationen auf kleinen Parzellen Obst und Gemüse, das ihnen ein einfaches Leben ermöglicht. Der Schulbesuch und die Ausbildung ihrer Kinder im nahegelegen Iquitos werden durch Spendengelder finanziert. Seit Mai 2013 werden diese Menschen und ihr Lebensraum massiv bedroht. Große Konzerne roden riesige Flächen Regenwald um Palmöl- und Kakaoplantagen an zu legen. Riesige Plantagen und Monokulturen breiten sich rasant aus und zerstören den Lebensraum und die Lebensqualität der Eingeborenen. Dagegen erhebt sich Widerstand im Amazonasgebiet von Peru mit wachsendem Rückhalt der Bevölkerung auch in der Provinzhauptstadt Iquitos. Der Verein El Puente Brücke Europa_Peru wurde ins Leben gerufen, um die Menschen dort zu unterstützen. Für 10 € können 200 qm Regenwald erworben und vor der Zerstörung bewahrt werden, das entspricht auch 37 Tonnen CO2 das gebunden bleibt. Die Eine-Welt-Gruppe Nürtingen e.V. und ihre Spender können stolz darauf sein, diese mutigen Menschen in Tamshiyacu zu unterstützen. Für 442 € Spenden wurden 8840 qm Regenwald gerettet. Seit den Energietagen im April 2016 stieg das Spendenvolumen insgesamt auf 1610 €, womit mehr als 3 ha Regenwald gekauft werden konnten. Fairer Handel fördert die kleinbäuerliche Landwirtschaft, den ökologischen Anbau in Mischkulturen, und respektiert die Lebensbedingungen der einheimischen Bevölkerung. Lebensmittel und Genussgüter wie Tee, Kaffee, Reis, Kakao, Zucker, und handwerkliche Produkte aus Fairem Handel bergen ein enormes Potential zur Veränderung der Lebensqualität, des Umwelt- und Klimaschutzes für alle Menschen in der Einen Welt.

 

Kollekte bei ökumenischen Gottesdienst von Mobil ohne Auto

Kipepeo ist Suaheli und bedeutet Schmetterling. Wandel durch Handel hat sich die Importorganisation Kipepeo Bio und fair im Neuffener Tal auf die Fahne geschrieben. Doch manchmal, so Ulrike Soulas von der Eine-Welt-Gruppe Nürtingen e.V. würde auch Fairer Handel nicht ausreichen um die Lebensumstände der Produzentenfamilien in Uganda und Tansania zu verbessern. Daher wurde 2006 der Verein Kipepeo Entwicklung in Afrika e. V. gegründet, für den beim ökumenischen Gottesdienst am Sonntag den 17. September die Kollekte erbeten wurde.
Afrika ist der Kontinent mit den größten Wasserproblemen. In Tansania und Uganda ist die Wasserversorgung der Familien Aufgabe der Frauen und Kinder, die aus Rinnsalen und Sumpflöchern das Wasser schöpfen und über weite Strecken tragen. Die Wasserqualität ist entsprechend schlecht. Der Verein schafft Abhilfe, indem er den Produzentenfamilien Regenwassertanks zur Verfügung stellt. Ein Tank fasst bis zu 5000 l Wasser und kostet 500 €. Bis jetzt wurden schon 349 Tanks installiert. Alle Administrativen Kosten übernimmt die Importorganisation Kipepeo bio und fair GmbH.
Die Kollekte ergab 371,83 € und wird von der Eine-Welt-Gruppe Nürtingen e. V. aufgefüllt, dass ein weiterer Wassertank angeschafft werden kann. Somit wird den Familien kostbares Regenwasser zur Verfügung gestellt und sorgt für Erleichterung im Alltag.

 

 

2015

 

Wiederaufbau in Nepal

10% des Erlöses aus dem Sonderverkauf nach der Inventur werden nach Nepal zu Nepra-Hilfe überwiesen.
Danke für Ihre Spende für den Wiederaufbau in Nepal: Mitgefühl und der Impuls, aktiv zu helfen, sind wie Lichtfunken, die von unserem Herzen zum Herzen des Anderen fliegen und dort Hoffnung und Kraft schenken. Ihre Spenden sind zu einem Lichtfunkenmeer geworden, das Hunderten Menschen in Nepal in einer schweren Zeit ein glückliches Lächeln des Vertrauens in eine lebenswerte Zukunft zugebracht hat. „Dhanyabad“ aus Nepal.

Dank Ihrer Hilfe im 2015 konnten wir schon viel bewirken in Nepal:

  • - Barzahlungen an 200 Familien für die unmittelbare Erstversorgung
  • - Verteilung von rund 1000 Hilfspaketen
  • - Aufbau von Notunterkünften
  • - Medizinische Erstversorgung und Finanzierung der Weiterbehandlung
  • - Lohnfortzahlung in Zeiten der Werkstattschließung
  • - Erdbebensicherer Wiederaufbau unserer Werkstätten
  • - Finanzielle Unterstützung anderer Fair-Handels-Produzenten
  • - Reparaturarbeiten an unserer Schule
  • - Langfristige Infrastruktur- und Katastrophenschutzmaßnahmen (Solar Anlage)

Weitere Maßnahmen sind in Planung, da die Situation in Nepal leider nur langsame Fortschritte zulässt.

 

2015 (Stand Oktober)

DWP Zuckermühlenprojekt 1000,00 €
Child Fund Vietnam 70,00 €
Haiti-Hilfe Schramberg: Patenschaft 190,00  €
Nepra Hilfe für Nepal 470,00  €

 

2014

Missio Truck kath. Kirche 100,00 €
Child Fund Vietnam 60,00 €
Kolumbiengruppe Abadio Green 300,00 €
Haiti-Hilfe Schramberg: Patenschaft 380,00  €
Verein Eldoret Straßenkinderprojekt 25,00  €
Amare ev. KG Neuenhaus 40,00  €

 

2013

Projekt in Ostafrika: 2 Wassertanks 1000,00 €
Child Found Vietnam 100,00 €
Haiti-Hilfe Schramberg: Patenschaft mtl. 31,00 €

 

2012

Projekte der Kirchengemeinden 80,00 €
Haiti-Hilfe Schramberg 500,00 €

 

2011

Projekte der Schule Oberensingen 43,00 €
Vida Nueva 100.00 €
Haiti-Hilfe Schramberg 150,00  €

 

2010

Brot für die Welt  880,00 €
Vida Nueva 30,00 €
Haiti- Hilfe Schramberg 1200,00 €
Aprosas 148,00 €
Ev. Kirche Neuenhaus 45,00 €
Aktion Chile 170,00 €
Projekt Versöhnungskirche 52,00 €

 

 

Unser aktuelles Projekt

Haiti-Hilfe

Hoffnung für Haiti

Im Januar 2010 erschütterte ein verheerendes Erdbeben dieses geschundene Armenhaus der westlichen Welt. Die Bereitschaft zu helfen war weltweit sehr groß. Haiti sollte nie wieder vergessen werden.
Heute ist Haiti mit seinen Problemen fast völlig aus unseren Medien verschwunden. Welche Hilfe kam an? Wie geht es den Menschen 2011, welche Unterstützung braucht dieses Land weiterhin? Viele offene Fragen, hier einige Antworten.
Die Hilfsorganisation, die vom Nürtinger Welt-Laden bereits in der Vergangenheit unterstützt wurde, kann Positives vermelden. Die Haiti-Hilfe Schramberg (Internet: www.haiti-hilfe.de  - Schramberg) hat ein sehr kompetentes und engagiertes Team von Haitianerinnen und Haitianern in und um Cap Haitien, der zweitgrößten Stadt im Norden der Insel. Vielen Flüchtlingen, die nach dem Beben in den Norden flohen, konnte spontan geholfen werden. Sie wurden durch Nothilfe versorgt - Nothilfe-Pakete als Überlebensgrundlage - oder in dem man Familien suchte, die bereit waren, ihre Landsleute aufzunehmen und dafür einen kleinen finanziellen Zuschuss erhielten.
Eines der vielen spontanen Hilfsprojekte ist das neu gegründete Waisenhaus von Pater Andre Sylvestre. Er hat neben Theologie in den USA noch Psychologie studiert und ist wenige Tage nach dem Beben nach Haiti zurückgekehrt. Seit dieser Zeit betreut er vor allem traumatisierte Kinder und Jugendliche und konnte mit der Unterstützung der Haiti-Hilfe Schramberg zunächst einmal ein Haus für 20 Waisen anmieten.
Auf Grund der fehlenden Finanzen muss er leider im Moment noch viele Kinder abweisen.
Die Haiti-Hilfe unterstützt ihn so gut es geht bei der Verwirklichung seiner Vision von Waisenhaus, Grundschule, Garten mit Haustieren und einer Kapelle.
Diese Hilfsorganisation in Schramberg besteht seit über 30 Jahren, hat alle politischen Wirren und Naturkatastrophen überstanden und bemüht sich unter großem Einsatz sowohl auf deutscher als auch auf haitianischer Seite, solide "Hilfe zur Selbsthilfe" zu leisten.
Derzeit werden außer Paten für Waisenkinder auch ins besonders Paten für Studentinnen und Studenten gesucht, die bei dem Beben alles verloren haben (siehe Homepage HHS)
Bitte, vergessen Sie dieses Land nicht! Haiti kommt noch nicht allein aus seinem Elend heraus.
Sinnvoll eingesetzt können Spenden - egal in welcher Höhe - für viele Menschen viel Gutes bewirken.
Gerade zurzeit schöpfen vor allem junge Haitianerinnen und Haitianer wieder Hoffnung: Am 20 März 2011 wurde ein neuer Präsident gewählt, der populäre Musiker Michel Martelly, und zwar mit 67% aller Stimmen. Hoffnung für Haiti!!!
Antonia Makutz-Weber, April 2011

 

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